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| Kameltrip mit Beduinen (Teil 5/6) |
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Natürlich wollen fast alle Jungs
- auch die älteren "Jungs" - auf unseren Kameltrip
mitkommen. Für
Mädchen schickt es sich nicht bei einer Kamelsafari mit zu machen, aber
die Jungs sind alle scharf auf die gute Verpflegung unterwegs und den
Spaß und die Abwechslung der Tour an sich. Egal - ich will ohne die
ganze Mannschaft mit möglichst wenig Trallala auf meinem Kamel durch die Wüste
ziehen - treffen werden wir unterwegs bestimmt noch einige...![]() Mein Lieblingskamel Aylana und ich... Ich hatte noch kein besseres Kamel als sie. Unglaublich willig und zartfühlend - ob es daran liegt, dass sie eine Stute ist? Normalerweise sind die männlichen Tiere in dieser Gegend die Reittiere. Sehr weit kommen wir an diesem Morgen allerdings nicht. Es ist unglaublich heiß. Wir suchen den Schatten und machen früh Mittag, um dann später zu den "Pilzfelsen" zu marschieren. ![]() Ganz klein, da unten warten die Kamele und Micha auf mich... Der süße Tee ist übrigens in seiner Wichtigkeit als Energielieferant nicht zu unterschätzen! Die meist eher mageren Reisgerichte der Bedus halten nicht lange vor und der Tee fungiert somit als Zwischenmahlzeit. Außerdem entsteht bei der Verbrennung von Zucker immer auch Wasser! Mager geht es nur dann nicht zu, wenn wir einkaufen - als ich mal aufgepasst habe, stellte ich fest, dass die Bedus einen Liter Öl in zwei Tagen für 5 Personen verkocht haben! Was soll ich sagen? Geschmeckt hat der frittierte Reis! ![]() Brotfladen mit Glut abdecken... Die Kamele mögen Beduinenbrot übrigens sehr gerne. Wer sich also mit seinem Reittier gut stellen will, klaut eine Gurke aus der "Küche", ein Stück Brot aus dem Vorratstopf und hebt die Bananen- und Orangenschalen auf! ![]() Lucy findet die Steine weniger interessant... Irgendwie hat man hier das Gefühl an einem Ort zu sein, den noch kein Tourist gesehen hat... ![]() Lucy hat mal wieder überhaupt nicht verstanden, was ich denn an diesem Kraut so toll finde... So ist es halt mal wieder ein Bild von ihr geworden und keines vom Pilzfelsen mit Grün im Vordergrund... ![]() Mit viel Glück sieht man manchmal eine Schlange - selten hat man das Glück, dass sie einem für ein Foto Model steht... Die hier war besonders nett! |
![]() Sabach und Rashid satteln die Kamele. Über Nacht sind von irgendwoher Kamele organisiert worden. Ich wundere mich wieder einmal aber bin schon dabei Aris Satteltasche (genauer: "Hurtsch") anzubringen. Der hüpft schon ums Kamel und macht mir klar, dass er nicht groß selber laufen will, sondern erst mal reiten. Ok, also los! ![]() Ari, unser Kamel und ich - ein eingespieltes Team! Zum Mittagessen gibt' s, wie zu allen Gelegenheiten, süßen arabischen Tee. Außerdem frisches Brot und einen Salat aus Gurke, Paprika, Tomate und etwas ortsüblichen "Fetakäse". ![]() Im Schatten der Sandsteinwand. Und so wird echtes Beduinenbrot gebacken: Das Feuer brennt runter, die Glut wird zur Seite geräumt, der Brotfladen in die heiße Mulde gelegt und mit der Glut belegt. Die Asche lässt sich nach dem Backen ziemlich vollständig abklopfen und die Mehlwürmer sind mit ziemlicher Sicherheit auch nicht mehr lebendig. Kein Witz! Das Mehl der Beduinen ist meistens von den Viechern bevölkert - aber das macht ja nix, die liefern doch wertvolle Proteine! ![]() Fertig, abklopfen! Während sich unser "Koch" ausruht, machen wir uns auf den Weg zum Pilzfelsen. Auch wenn unsere Wüstenschiffe besonders geländegängig sind, eine gewisse Breite haben sie und kommen nicht durch jede Felsspalte, durch die wir noch durchpassen - drum zu fuß! ![]() Einer muss das Feuer bewachen... ![]() Micha ist - zum Größenvergleich - 1,94m groß. ![]() Auge in Auge... |
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Copyright Stefanie Möhrle